
Wie kann Mobilität zukünftig auch bei Massen-strömen ressourcenschonend gewährleistet werden? In welcher methodischen Form kann das Personenaufkommen auf Langstrecken im
Flugverkehr insbesondere unter Berücksichtigung von Großraumflugzeugen organisiert werden?
Wie müssen derartige Flugzeuge gestaltet werden?
Das Konzept „Streamliner“ entwirft eine Vision von der zukünftigen Passagierluftfahrt, welche Lösungsansätze für heutige Probleme bietet und logistische und wirtschaftliche Anforderungen der Airlines mit den Wünschen der Reisenden hinsichtlich Komfort, Individualität und Flexibilität vereint.
Im Gegensatz zu den begrenzten Möglichkeiten der konventionellen Flugzeugentwicklung wurde
hierzu das Konzept des Flying-Wing-Bodies weiterentwickelt. Dieser Ansatz bietet in seiner maximalen Auslastung Platz für mehr als 1.000 Passagiere und übersteigt damit die Kapazität des Airbus A380 bei nahezu gleicher Flugzeuglänge entscheidend. Im Interieurbereich wurden ein neuartiges, flexibles Seating-System sowie ein halbautonom agierendes Service-Trolley-System entwickelt.
Das Konzept wurde im Bereich „Design Concept“ mit dem reddot Design-Award sowie beim Wettbewerb „Mission Sustainability“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Zudem wurde es 2009 auf dem „3. Symposium für Technisches Design“ in Dresden und mehrfach in Berlin ausgestellt.






Die visionäre Studie „Swarm“ entwickelt eine synergetische Verknüpfung von ÖPNV und motorisiertem Individual-verkehr auf der Grundlage eines nach-
haltigen Energiekonzeptes im urbanen Raum.
Innerhalb eines dezentral strukturierten, elektrischen Energie-netzes agiert die Verkehrsgesellschaft einer Stadt als Gesamtanbieter eines ÖPNV-Systems, das eine Fahrzeug-flotte unterschiedlich großer Einheiten umfasst.
Elektrisch angetriebene Stadtbusse fungieren innerhalb eines festgelegten Routensystems als Leitfahrzeuge für per Sharing-System angebotene 3-Personen-Units.
Diese neuartige Fahrsituation im Verbund von kleinen Einheiten und Bussen wird durch den Einsatz elektronischer Deichseln zwischen den Fahrzeugen gewährleistet. Zusätzlich können sich die Leitfahrzeuge während der Fahrt entlang der Routen induktiv mit Strom versorgen und dienen als Speichermodule innerhalb des Smart-Grid-Systems der Stadt.
Die Studie entstand mit dem Fahrzeughersteller MAN, München und dem Mobilitätsforschungsinstitut IFMO, Berlin.

